Eco-Tipp No47

Matze am 8. Februar 2010 um 07:00

“Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!”

Eduard Mörike

Zwar ist der meteorologische Frühlingsanfang offiziell erst am 01.März, aber was verbindet man am ehesten mit Frühling? Richtig: Blumen. Und da nächste Woche Valentinstag ist, ein Tag an dem Frühlingsgefühle erwachen, beschäftigt sich der Eco-Tipp diese Woche mit dem klimaschonenden Einkauf von Blumen. Sagt es mit Blumen – aber klimaschonend!

Man sollte darauf achten, dass die Blumen aus der Region stammen, denn eine Vielzahl der Schnittblumen kommt aus Südländern wie Afrika oder Lateinamerika. Dort herrschen aber oftmals nicht nur unkontrollierte Bedingungen für den Dünger- und Pestizideinsatz, sondern die Ware hat auch einen langen Transportweg hinter sich bevor sie letztenendlich z.B. im Supermarkt verkauft wird.

Aber nicht nur der lange Transportweg schadet der Umwelt, auch die Tatsache, dass Blumen zu züchten extrem viel Wasser verbraucht hat negative Folgen: Für ein Kilo Rosen z.B. werden 460 Liter Wasser benötigt – soviel wie ein gesunder Mensch in einem halben Jahr trinken sollte.

Also auch bei Blumen gilt das Fazit: Achtet auf Qualität am Besten aus eurer Region und auch wenn sich viele Frauen gerne öfter Blumen wünschen, sollte man es damit nicht übertreiben, der Umwelt zu Liebe ;)

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Eco-Tipp No47

ArthurJenson61 am 8. Februar 2010 um 06:00

Zeig deinem Partner, dass du dir (fast) genauso viele Gedanken um die Welt die euch Beide umgibt machst, wie um ihn oder sie, mit diesen 8 öko-freundlichen Geschenkideen für den Valentinstag am kommenden Sonntag.

1. Selbstgemachte Karten aus recyceltem Papier oder eine E-Card

2. Fair gehandelte Schokolade

3. Organische Seifen und Bade-Öle

4. Wein eines lokalen Weinhändlers

5. Selbstgemachtes Abendessen mit frischen Zutaten eines lokalen Bauers

6. Spende im Namen eures Schatzes an eine wohltätige Vereinigung

7. Kerzen aus Bienenwachs

8. Biofaire Kleidung

Mit diesen Geschenkideen kann am Valentinstag eigentlich gar nichts mehr schiefgehen.

Dann mal viel Spaß mit euren Liebsten ;)

Nährwert checken leicht gemacht ;)

Matze am 5. Februar 2010 um 16:06
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Fett, Zucker, Salz – Ernährungsexperten sind sich einig, dass der Mensch diese Stoffe nur in Maßen zu sich nehmen sollte. In der Praxis fällt es dem Verbraucher von heute jedoch nicht immer leicht die Inhaltsstoffe im Auge zu behalten.

Codecheck bietet deshalb ein Online-Produkthandbuch, das kritischen Konsumenten und Konsumentinnen bei ihren Kaufentscheidungen zur Seite steht. Die Plattform trägt, mit ihren Fachinformationen zu den Inhaltsstoffen eines Produktes und Expertenmeinungen, zur Transparenz im Markt bei.
Gleichzeitig ist sie ein Ort, an dem sich Konsumenten über Produkte austauschen können. Zwei in Einem also ;)

Und wie funktioniert das Ganze?
Durch die einfache Eingabe der “Strichcodenummer” (EAN-Nummer) auf der Internetseite kommt man an die gespeicherten Infos wie z. B. Inhaltsstoffe, Siegel usw usf.
Die Suchfunktion “Alternativen finden” erlaubt es den Nutzern ein ähnliches bzw. unter bestimmten Gesichtspunkten sogar “besseres” Produkt zu finden.

Die Idee von Codecheck setzt auf verschiedenen Ebenen an. Einerseits ist Codecheck ein Dienst an den Konsumenten: Sie sollen informiert einkaufen und ihre Produktwahl nach individuellen Kriterien optimieren können, egal ob sie vor allem auf Produktionsbedingungen und –methoden schauen oder Vorlieben für gewisse Produzenten oder Vertreiber hegen, ob sie gewisse Inhaltsstoffe nicht vertragen oder sie aus ideologischen/religiösen Gründen ablehnen. Andererseits sollen Konsumentinnen über diese individuellen Entscheidungen Produkte wie Produktionsbedingungen, also Wirtschaftsprozesse, beeinflussen können – denn was nicht gekauft wird, verschwindet aus den Regalen.

Wie immer entscheidet also der Verbraucher selbst…

Indische Genetiker entwickeln haltbare Tomaten

Matze am 4. Februar 2010 um 06:00
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Quelle: www.piqs.de, naliha, rote Tomaten (Some rights reserved)

Wie ihr hier bei gmx.de genauer nachlesen könnt haben indische Genetiker eine neue “Supertomate” gezüchtet, die bis zu 45 Tage haltbar sein soll. Um diese Langlebigkeit zu gewährleisten, unterdrückten die Wissenschaftler mit Hilfe der Gentechnik zwei Enzyme, die bei der Reifung der Tomaten vermehrt auftreten.

Für Indien ein wichtiger Schritt raus aus der Unterversorgung mit Lebensmitteln, da laut Angaben ein schnelles Weichwerden von Obst und Gemüse dazu führt, dass 35 bis 40 Prozent der indischen Ernte verloren gehen.

Gut möglich also, dass es die Supertomaten bald in Indien ohne Auflagen zu kaufen gibt. In der Europäischen Union und den USA müssen gentechnisch veränderte Lebensmittel jedoch zugelassen werden, bevor sie im Laden verkauft werden dürfen. Derzeit sind in der EU nach Angaben von transgen.de keine derartig gezüchteten Tomaten auf dem Markt. Dies gelte auch für aus Tomaten hergestellte Produkte wie Tomatenmark.

Aber auch der Anbau von gentechnisch-verändertem Mais hierzulande hält anscheinend die Bauern nicht davon ab Flächen dafür anzumelden, wie ihr hier nachlesen könnt. Jedoch bestätigen neuste Erkenntnisse, dass Genmais eine Gefahr für unsere Gewässer ist.

Noch sind die Folgen von gentechnisch-veränderten Produkten einfach nicht absehbar und deshalb sollte mit Gentechnik sehr vorsichtig umgegangen werden. Eine vollkommene Verteufelung ist meiner Meinung nach aber auch nicht sinnvoll, da Gentechnik sicherlich in Zukunft einen Beitrag zur Minderung der weltweiten Nahrungsprobleme leisten kann. Jedoch wahrscheinlich kurzfristig, ohne genaue Prüfung der Veränderungen, auch weitere Probleme auftreten werden. Solange die Gentechnik also noch mit negativen Folgen behaftet ist sollte zwar weiterhin ein Anbau-Verbot bestehen bleiben, jedoch der Forschungseinsatz in diesem Bereich sogar erhöht werden.

Indische Bio-Bauern zu Unrecht beschuldigt

ArthurJenson61 am 3. Februar 2010 um 12:13
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“Indische Bio-Baumwolle ist ins Gerede gekommen. Zu Unrecht, denn die weitaus meisten Bio-Bauern arbeiten sauber. Doch unter welchen Bedingungen? Die Wissenschaftlerin Reyes Tirado hält sich derzeit für Greenpeace in Indien auf. Im November hat sie Feldforschungen in Andhra Pradesh unternommen. Im Interview erzählt Tirado von der Situation der indischen Bio-Baumwollbauern.”

Das Interview gibt es hier bei www.am-hainersee.de

Eco-Tipp No46

Matze am 1. Februar 2010 um 07:00
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Nicht nur beim Einkauf von Lebensmitteln, sondern auch bei deren Zubereitung durch Kochen oder Braten kann eine Menge Energie gespart werden.

Wichtigste Voraussetzung für energiesparendes Kochen auf dem Elektroherd ist die Benutzung von qualitativ hochwertigem Kochgeschirr, das einen guten Wärmeübergang gewährleistet.
Zudem ist es ratsam für eure Kochtöpfe und Pfannen jeweils die Kochplatten entsprechender Größe zu verwenden, um Energieverluste zu vermeiden. Klingt logisch und damit geht die Zubereitung eures Essens auch einfach schneller ;)

Denkt auch daran, dass zu jedem Topf auch ein (gut schließender) Deckel passt, denn Kochen ohne Deckel ist wie Heizen bei offenem Fenster und selbst ein schräg liegender Deckel lässt unnötig Wärme entweichen, wodurch beim Kochen schnell die zwei- bis dreifache Menge an Strom verbraucht wird.

Einen Schnellkochtopf solltet ihr für alle Gerichte mit Garzeiten ab 20 Minuten verwenden. Er spart bis zu 30 Prozent Energie beim Kochen.

Last but not least sollten tiefgekühlte Lebensmittel snicht mit Hilfe des Herdes, sondern energieeffizient im Kühlschrank aufgetaut werden.

So das war es für heute…Arrivederci und goodbye :)

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BioSprit – Ein Fluch!

Matze am 29. Januar 2010 um 10:41
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Tankanzeige

Quelle: www.piqs.de, Nessquick, Tankanzeige (Some rights reserved)

Ein aktueller Artikel auf www.0815-info.de über die Gefährdung von Mensch und Natur in Kolumbien durch BioSprit, hat mich dazu veranlasst ein Thema wieder aufzugreifen das anscheinend kein Ende nehmen will.

Der weltweite Ölverbrauch ist mit der wirtschaftlichen Aufholjagd von Schwellenländern wie China in den letzten Jahren schneller als je zuvor angestiegen.
Im Gegensatz dazu stagniert die weltweite Ölförderung bzw. hat sie bereits ihren “Peak-Oil” überschritten, weshalb es unausweichlich war, dass sich jetzt ein deutlicher Ölpreis-Anstieg zeigt, der zunächst von der Weltwirtschaftskrise gebremst wurde.

Angesichts dieser Tatsache erscheint wohl die Versuchung einfach zu groß, mit biologisch erzeugten Kraftstoffen wie Biodiesel aus Palmöl, Soja, Raps oder Ethanol aus Mais, Weizen und Zuckerrohr nicht nur den Ölverbrauch zu senken, sondern gleichzeitig klimapolitische Ziele zu verfolgen.
Doch profitieren vom BioSprit eigentlich nur die Großgrundbesitzer wie ihr in einem Video auf info-agent.blogspot.com sehen könnt.
Denn vor allem in Ländern wie Brasilien müssen die Bauern unter sklavenähnlichen Verhältnissen für BioSprit schuften. (Artikel dazu auf www.taz.de)

Abgesehen davon, dass die Energiegewinnung aus Nahrungspflanzen zu einer Unterversorgung von Lebensmitteln führen kann und die Bauern stark benachteiligt werden, können sich auch die erwünschten klimapolitischen Effekte schnell ins genaue Gegenteil verkehren:

Bei der Ethanol-Gewinnung aus Mais, wie sie in den USA vorangetrieben wird, werden etwa durch die Verwendung von Mineraldünger und Pestiziden, dem Betrieb von landwirtschaftlichen Nutzmaschinen und der zur Destillation benötigten Heizanlagen schon vorab vier Fünftel des gesamten Energieertrags verbraucht (!).
Noch katastrophaler ist die Tatsache, dass der chemisch erzeugte Mineral-Dünger hohe Mengen an Lachgas (N2O) freisetzt, einem Treibhausgas das 300-mal schädlicher ist als CO2.

Um es mal ganz deutlich zu sagen: Was soll der Scheiß?
Wer BioSprit tankt gefährdet Mensch und Natur, also Schluss damit und nutzt endlich die Chance zum Umkehren, wie es schon in zwei weiteren Beiträgen von uns gefordert wurde: “Öko-Sprit und seine sozialen Kosten” und “Biosprit? Die Chance umzukehren

Weitere Artikel:
geldfreitv.blogspot.com “Die Biosprit Lüge
www.greenpeace-berlin.de “Brot statt Biosprit
www.fiket.de “Weg mit dem Biosprit!

Erneuerbare Energien vs. Atomkraft

Matze am 28. Januar 2010 um 07:00
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Gefährliche Schönheit..

Quelle: www.piqs.de, Straubinger19, Gefährliche Schönheit… (Some rights reserved)

Erneuerbare Energien werden in Deutschland, laut einer Studie des Frauenhofer Instituts für Windenergie und Energiesystematik (IWES), im Jahre 2020 über die Hälfte des Grundlastbedarfs im Stromsektor abdecken, wenn weiterhin an der Schließung von Atomkraftwerken festgehalten wird. Denn eine Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren bedeutet in Zukunft immer die Benachteiligung von erneuerbaren Energien.
Diese Erkenntnisse sollten vor allem bei den weiteren Verhandlungen über Laufzeitverlängerungen berücksichtigt werden, zumal Deutschland die EU-Vorgaben im Bereich regenerative Energien bei weitem übertreffen kann und dadurch einen hohen Nutzen hat.

„Die Regierungsparteien sprechen immer von der ‚Brückentechnologie’ Atomkraft. Doch jede Brücke hat einen Anfang und ein Ende. Letzteres ist durch den gesetzlichen Ausstiegs­beschluss klar definiert und angesichts des Wachstums der Erneuerbaren richtig terminiert. Wer die Atom-Brücke jetzt willkürlich verlängert, blockiert damit die schnelle Zufahrtsstraße für die Erneuerbaren Energien“, warnt der Präsident des Bundesverbands für Erneuerbare Energie (BEE), Dietmar Schütz.

Es muss klar sein das ein festhalten an (veralteten) Atomkraftwerken zwar die Gewinne der Betreibergesellschaften weiter erhöht, jedoch auf Kosten der Umwelt und der Menschen, nicht nur in deren unmittelbaren Umgebung, geht.

Schütz erklärt diesbezüglich: „Deshalb muss der Atomausstieg bestehen bleiben und eine Fade-out-Strategie für die Kohlekraft hinzukommen. Nur so können wir den notwendigen Umbau unserer Energieversorgung im Stromsektor vollenden. Laufzeitverlängerungen verhindern dagegen den zügigen und reibungslosen Übergang ins Regenerativzeitalter“.

Aus diesen Überlegungen heraus sind schon alleine die Diskussionen um eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ein Schlag ins Gesicht aller Umwelt-Aktivisten und deshalb auf das Schärfste zu verurteilen.

Protestaktion gegen Walfang

Matze am 27. Januar 2010 um 10:47
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Island hat leider beschlossen weiterhin Walfang zu betreiben! Wer das für genauso dumm und unmenschlich hält wie wir, sollte sich der Protestaktion von Green-Ocean anschließen, deren Petition unterschreiben und im Internet dazu aufrufen diese zu unterstützen.

Weitere Infos dazu findet ihr hier.

Helft mit und rettet die Wale!!!

Ältere Beitrage von uns dazu:
Green Ocean
Warum Bio-Baumwolltaschen gut für die Ozeane sind…

Eco-Tipp No45

Matze am 25. Januar 2010 um 07:00
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Ein schon viel diskutiertes Thema das sich aber lohnt auch im neuen Jahr Beachtung zu finden: Vor allem nach dem Scheitern des Kopenhagener Klimagipfels Ende letzten Jahres, wird es wichtiger denn je für uns selbst aktiv zu werden und im Rahmen unserer Möglichkeiten der Umwelt zu helfen.

Mit unserer Kaufentscheidung haben wir es in der Hand, ob wir den Klimawandel beschleunigen oder verlangsamen. Neben den Kriterien “reparierbar“, “langlebig” und “wiederverwendbar” trägt die Energieeffizienz entscheidend dazu bei, ob ein Produkt klimafreundlich ist oder nicht.

Welches Auto, welches Waschmittel (siehe Eco-Tipp No44) oder welcher Computer verbraucht am wenigsten Energie?
Wenn ihr mehr zu dem Thema wissen wollt besucht einfach die Seite www.lohas-guide.de, eine Platform für energieeffiziente Produkte.

Wenn ihr nur mal schnell nach energieeffizienter Kleidung sucht, dann können wir euch aber auch direkt weiterhelfen. Schaut doch einfach mal auf unsere Seiten, sucht euch etwas Schönes raus, werdet Teil der Fashion rEvolution und bekämpft den Klimawandel.

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