<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>better - bio, fair und nachhaltig &#187; faire Produktion</title>
	<atom:link href="http://www.better-dressed.com/blog/tag/faire-produktion/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.better-dressed.com/blog</link>
	<description>The Fashion rEvolution - ecowear - faire Mode - Biobaumwolle - gutes Gewissen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Apr 2011 05:00:51 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Biofair = teuer?</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/biofair-teuer/2009-09-21</link>
		<comments>http://www.better-dressed.com/blog/biofair-teuer/2009-09-21#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 14:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleine Schritte - Grosse Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Noch mehr grüne Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[ethical fashion]]></category>
		<category><![CDATA[faire Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[green fashion]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Mode]]></category>
		<category><![CDATA[H & M]]></category>
		<category><![CDATA[keine Kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.better-dressed.com/blog/?p=76</guid>
		<description><![CDATA[TweetShareEine Frage auf die ich in letzter Zeit oft im Netz gestoßen bin ist: &#8220;Warum ist biofaire Mode teurer als konventionelle?&#8221; Dafür gibt es meiner Meinung nach ein paar einfache Gründe:

Die meisten Firmen, die Mode aus Biobaumwolle und fairer Produktion verkaufen, sind eher klein (so wie unsere   noch!!!) und können deshalb nicht in <a href="http://www.better-dressed.com/blog/biofair-teuer/2009-09-21"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/biofair-teuer/2009-09-21">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/biofair-teuer/2009-09-21" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Eine Frage auf die ich in letzter Zeit oft im Netz gestoßen bin ist: &#8220;Warum ist biofaire Mode teurer als konventionelle?&#8221; Dafür gibt es meiner Meinung nach ein paar einfache Gründe:</p>
<ul>
<li>Die meisten Firmen, die Mode aus Biobaumwolle und fairer Produktion verkaufen, sind eher klein (so wie unsere <img src='http://www.better-dressed.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  noch!!!) und können deshalb nicht in so großen Mengen, wie die großen Konzerne, einkaufen. Zwangsläufig bekommen sie auch nicht deren Mengenrabatt und Wirtschaftlichkeit durch Massenproduktion.<span id="more-76"></span></li>
<li>Die Umstellung von konventioneller Baumwolle auf Biobaumwolle ist sehr kostenintensiv. Insgesamt dauert sie 3 Jahre und kostet vor allem am Anfang viel Geld, da die Baumwolle erst nach einem Jahr als Baumwolle in Umstellung verkauft werden darf. Auf lange Sicht verringern sich jedoch die Kosten für den Anbau.</li>
<li>Die Ernte von Biobaumwolle kostet mehr. Im konventionellen Anbau werden Entlaubungsmittel gesprüht, damit die Blätter von selbst abfallen und die Ernte mit der Maschine erleichtert wird. Als Entlaubungsmittel werden hochgiftige Chemikalien wie z.B. Agent Orange verwendet, dass ja auch schon im Vietnamkrieg seinen &#8220;erfolgreichen&#8221; Einsatz fand. Bei der Ernte von Biobaumwolle wird deshalb vollkommen auf Entlaubungsmittel verzichtet. Dadurch wird aber auch die Ernte arbeitsintensiver und somit teurer.</li>
<li>Die Fertigung von Biobaumwolle ist viel teurer. Biobaumwolle wird meist nur in kleinen Mengen weiterverarbeitet. Meistens wird das Spinnen, Weben, Nähen etc. von Unternehmen übernommen, die auch konventionelle Baumwolle verarbeiten. Deshalb müssen alle Maschinen gründlich gereinigt werden, bevor sie Biobaumwolle verarbeiten können, um eine Verunreinigung mit konventionellen Fasern zu vermeiden. Die Kosten für die Reinigung schlagen die Unternehmen natürlich auf den Preis auf.</li>
<li>Aber ist gibt einen viel entscheidenderen Grund, warum Biobaumwolle aus fairer Produktion kostet: Große Bekleidungsunternehmen lassen nur in Ländern mit den niedrigsten Löhnen fertigen. Die Einwohner dieser Länder sind so arm, dass sie darauf angewiesen sind für Hungerlöhne bis zu 15 Stunden am Tag zu arbeiten und das 7 Tage die Woche. Oft werden die Fertigungspreise auch durch billige Kinderarbeit gedrückt. Da verkaufen wir unsere <a href="http://www.better-dressed.com/index.php?cat=c36_Shop.html">Poloshirts</a> doch lieber für etwas mehr Geld, wissen aber, dass alle Arbeiter entlang der textilen Kette einen gerechten Lohn erhalten haben, der nicht nur das Überleben sichert, sondern auch die Bildung ihrer Kinder.</li>
</ul>
<p>Die ungeschminkte Wahrheit ist, dass Kleidung aus Biobaumwolle und fairer Produktion immer teurer sein wird als aus konventioneller Produktion, um sozial-gerecht bleiben zu können. Die gute Nachricht jedoch ist, dass die Preise weiter sinken werden, wenn die Nachfrage steigt (hab ich zumindest mal so in meinem Studium gelernt). Das Richtige zu tun ist nicht immer einfach oder billig, bei <a href="http://www.better-dressed.com/index.php?cat=c36_Shop.html">biofairer Mode</a> könnt Ihr Euch aber sicher sein, dass sie ohne giftige Chemikalien, Kinderarbeit oder Ausbeutung hergestellt wurde. Mehr zu diesem Thema findet Ihr auch <a href="http://organicclothing.blogs.com/my_weblog/2006/12/the_high_cost_o.html" target="_blank">hier.</a></p>
<p>Was meint ihr dazu?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.better-dressed.com/blog/biofair-teuer/2009-09-21/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sweatshopproduktion Thema bei Maybrit Illner &#8211; aber ist das genug?</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05</link>
		<comments>http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 23:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Irrungen und Wirrungen]]></category>
		<category><![CDATA[bessere Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[faire Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehdiskussion Maybrit Illner]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne für saubere Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[kik]]></category>
		<category><![CDATA[LIDL]]></category>
		<category><![CDATA[Maybrit Illner]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Wöhrl]]></category>
		<category><![CDATA[Sweatshops]]></category>
		<category><![CDATA[textile Kette]]></category>
		<category><![CDATA[Textileinzelhandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.better-dressed.com/blog/?p=454</guid>
		<description><![CDATA[TweetShareEs rummst echt gewaltig im Karton &#38; das ist gut so. Erst erwischt es H&#38;M, dann sind kik und Lidl unter Beschuss und während ich diese Zeilen schreibe, diskutiert man fleißig bei Maybrit Illner über den Preis, den Menschen in anderen Teilen der Welt für unsere Kleidung bezahlen müssen. Auslöser sind zwei Näherinnen aus Bangladesh, <a href="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Es rummst echt gewaltig im Karton &amp; das ist gut so. Erst erwischt es <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=206/" target="_blank">H&amp;M</a>, dann sind <a title="Ein Leben zum Schnäppchenpreis" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/352/449083/text/" target="_blank">kik</a> und <a title="Kirsten Brodde - grüne Mode" href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=220" target="_blank">Lidl</a> unter Beschuss und während ich diese Zeilen schreibe, diskutiert man fleißig bei Maybrit Illner über den Preis, den Menschen in anderen Teilen der Welt für unsere Kleidung bezahlen müssen. Auslöser sind zwei Näherinnen aus Bangladesh, die seit einiger Zeit zusammen mit der Clean Clothes Campaign medienwirksam auf das schäbige Gebaren nahezu aller Textilhersteller und -händler hinweisen.</p>
<p>Eigentlich müsste ich ja auch vor dem Fernseher sitzen und mir den Rest der Sendung geben, doch der scheinheilige Auftritt von Rudolf Wöhrl hat mir derart die Galle in die Augen getrieben, dass ich mal doch lieber schreibe, bevor ich platze. Laut Herrn Wöhrl sind es mal wieder Politik und Konsument, die den Karren aus dem Dreck ziehen sollen, der Handel kann das natürlich nicht leisten. Dieser brillianten Analyse stellt der Mann auch gleich seine noch brillianteren Rechenkünste entgegen: den doppelten Preis würden faire Produkte im Handel dann kosten und dazu ist der Konsument eben nicht bereit. Aha! Wenn die Näherin in der Konfektion also 10 Cent pro Hose mehr bekommt, steigt der Preis einer Hose bei Wöhrl demnach von 100 auf 200 Euro. Kein Wunder, dass der Mensch so reich geworden ist&#8230; bei dieser Margenerwartung.</p>
<p><span id="more-454"></span></p>
<p>Wie er jedoch so groß geworden ist, ohne den Markt, der ihn füttert, auch nur annähernd zu kennen? Es ist mir ein Rätsel. Entweder er hatte verdammtes Glück oder er spielt angesichts des steigenden öffentlichen Drucks einfach nur den Ahnungslosen und hofft, dass schon keiner das Ablenkungsmanöver durchschaut.</p>
<p>Ich muss Herrn Wöhrl leider enttäuschen. Es ist Aufgabe des Handels. Der dumme, desinformierte und ignorante Konsument ist genauso eine Erfindung der Markenhersteller und des Handels, wie der angeblich nach Big Brother und Dschungelcamp gierende Quotenzuschauer eine Erfindung des marktforschenden Fernsehens ist. Wer den ganzen Tag nur Sch*** vorgesetzt bekommt, frisst auch Sch***, weil er ganz einfach keine andere Wahl hat und irgendwann fängt er an, nach der Sch*** zu schreien wie ein Junkie, weil ihm alles andere zu fad schmeckt. Aber gut, ich schweife ab und bin ja auch nicht der junge heißsporige M.R.R. dem das desillusioniert alternde TV-Wrack Gottschalk erst in einer extra Sendung die Zwänge und Notwendigkeiten einer idiokratisierten Marktnachfrage erklären muss. Die Self-fulfilling prophecy des Hartz4-Käufer orientierten Kapitalismus weist den Weg nach unten: Qualität runter, Preise runter&#8230; irgendwie wird der anspruchslos geizige Kunde schon zu bedienen sein. &#8220;So isses eben!&#8221;</p>
<p>In wem sich nun heftiger Widerspruch meldet, der hat völlig recht. So isses eben nicht! Genauso, wie der Fernsehzuschauer, der lange genug sucht, anspruchsvolle Sendungen findet, findet der sozial- und umweltethisch anspruchsvolle Konsument Firmen, die ihn bedienen können. Man muss sich schon schwer wundern, warum Frau Illner keinen einzigen dieser Unternehmer eingeladen hat, der Herrn Wöhrl jedes einzelne seiner schlicht falschen und an den Haaren herbeigezogenen Argumente mühelos hätte um die Ohren hauen können. Stattdessen sitzen im Studio nur ein paar Politiker und die Clean Clothes Campaign. Nichts gegen die CCC aber so entsteht in der Öffentlichkeit der Eindruck, es gäbe als Gegenbewegung zum Raubtierkapitalismus nur eine motzende Zivilbevölkerung.</p>
<p>Eine solche Aufarbeitung wird diesem brisanten Thema bei Weitem nicht gerecht, denn es geht um weit mehr, als nur die Näherinnen fair zu bezahlen. Die textile Kette ist lang und an allen Ecken und Enden findet man Leichen. Dass sie so lang ist, hat aber auch ihre Vorteile, denn aus unternehmerischer Sicht gibt es damit auch an allen Ecken und Enden Möglichkeiten Kosten anders einzusparen, als über den Lohn. Ein nachhaltiger Unternehmer lässt seine Produkte eben nicht auf vier verschiedenen Kontinenten zusammenbasteln, sondern sucht sich einen Lieferanten, der das alles vor Ort kann. Der 11% Anteil von Transport und Zöllen, den die CCC für eine Jeans errechnet hat, lässt sich auf diese Weise schon einmal auf gut 4% senken. Ganz nebenbei hat dieses Prozedere den Vorteil, dass man seinen Lieferanten relativ transparent halten kann und das bereits vor einer Kontrolle von Außen. Kosten einsparend ist auch die kontrolliert biologische Landwirtschaft. Dünger, Pestizide und Insektizide reißen Riesenlöcher in die Geldbeutel der Baumwollbauern und die Situation wird jährlich schlimmer. Kein Wunder also, dass mittlerweile mehr Kinder auf den Feldern schuften als je zuvor. Um auch hier einmal unsere eigene Bilanz dem Rechenbeispiel der CCC entgegenzuhalten: durch den Verzicht auf Pestizide und Insektizide ist es uns möglich den Anteil der Rohstoff-, Material- und Instanthaltungskosten an einem T-Shirt um 0,5% zu senken und das obwohl Biobaumwolle auf dem Markt wesentlich teurer verkauft wird und obwohl die Bauern fair entlohnt werden und deshalb keine Kinder auf die Felder schicken müssen.</p>
<p>Wir haben uns schon zu einer frühen Phase unseres jungen Unternehmens den Spaß gemacht und haben unsere eigene Lieferkette gegen die Musterjeans der CCC aufgerechnet. Die CCC kommt auf diese Generalisierung:</p>
<p>Kostenverteilung einer Markenjeans im Handel:</p>
<p>Handel: 50%<br />
Hersteller: 25%<br />
Material- und Instandhaltungskosten: 13%<br />
Transport und Zölle: 11%<br />
<strong>Lohnkosten: 1%</strong></p>
<p>Wir kommen für unsere biofairen T-Shirts auf:</p>
<p>Handel: 50%<br />
Hersteller: 25%<br />
Material- und Instandhaltungskosten 12,5%<br />
Transport- und Zölle: 4%<strong><br />
Lohnkosten 7%</strong><br />
Zertifizierung und Kontrolle: 1,5%</p>
<p>Zugegeben, die Werte sind stark vereinfacht und es entsteht der Eindruck, als würden die gesunkenen Transportkosten eins zu eins durch die höheren Löhne substituiert. Ganz so einfach ist es natürlich nicht und es spielen noch einige andere Faktoren mit hinein. Z.B. dass sich die Lohnkosten auf die gesamte Kette verteilen, was in der gegenwärtigen Diskussion meist vollständig ausgeblendet ist. In einer Jeans oder einem T-Shirt steckt schon vor der Konfektion jede Menge Arbeit drin, deshalb ist es ja so wichtig, auf die gesamte Kette zu achten. Auch bei dem Verhältnis Hersteller zu Händler handelt es sich um Mittelwerte. Ein Händler, der häufig hohe Mengen abnimmt, bekommt natürlich bessere Preise und umgekehrt. Außerdem arbeiten wir in unseren Hauptsegmenten Merchandising und Produktion für Fremdfirmen sowieso mit ganz anderen, viel geringeren Margen. Aber ich meine, dass unser Beispiel ganz gut beweist, dass es auch anders funktioniert und das man es mit relativ einfachen Mitteln schaffen kann, den Anteil der Lohnkosten zu heben, ohne die Mehrkosten unmittelbar an den Verbraucher weitergeben zu müssen.</p>
<p>Dem Kritiker sei hier gleich gesagt: Ja, die Musterrechnung der CCC stimmt im Großen und Ganzen und lässt sich problemlos generalisieren! Sie als Unsinn und ungültig vom Tisch zu wischen, wie es Rudolf Wöhrl gestern getan hat, ist nicht nur fachlich falsch, sondern auch ökonomisch unsittlich. Jeder qualifizierte Unternehmer sollte sich für seine Kostenfaktoren interessieren, schließlich will man sein Unternehmen doch optimieren. Die Reaktion  von Herrn Wöhrl zeigt in gewissem Sinne sehr deutlich die Misere deutscher Textileinzelhändler auf: unbedarft, desinformiert, ignorant und nur auf den eigenen Vorteil bedacht werden sie von den Discountern und Direktvertrieben geradezu überrannt. Und die wollen die Verantwortung wirklich auf Politik und Konsumenten abwälzen?</p>
<p>Nein Herr Wöhrl, es ist Sache des Einzelhandels, faire und biologische Produkte an den Mann zu bringen. Denn eines gilt in der Wirtschaft immer: &#8220;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weltneuheit!!! Better Merchandising betreibt erste Auftragsbewerbung per Trackback.</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/weltneuheit-better-merchandising-betreibt-erste-auftragsbewerbung-per-trackback/2008-08-15</link>
		<comments>http://www.better-dressed.com/blog/weltneuheit-better-merchandising-betreibt-erste-auftragsbewerbung-per-trackback/2008-08-15#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 06:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[One Step Beyond]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[biofaire Textilien]]></category>
		<category><![CDATA[faire Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[neue Wege zum Kunden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.better-dressed.com/blog/2008-08-15/weltneuheit-better-merchandising-betreibt-erste-auftragsbewerbung-per-trackback/</guid>
		<description><![CDATA[TweetShareLiebe Blogsurdler,
aber gerne machen kommen wir eurem Wunsch entgegen und betreiben in Zukunft Auftragsbewerbung per Trackback für Euch!
Ruft doch einfach an: 09544-982658
oder per mail: jochen.gottwald@better-merchandising.de
Grüße,
Jochen
&#62;&#62;Startseite&#60;&#60;                           &#62;&#62;Shop&#60;&#60;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/weltneuheit-better-merchandising-betreibt-erste-auftragsbewerbung-per-trackback/2008-08-15">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/weltneuheit-better-merchandising-betreibt-erste-auftragsbewerbung-per-trackback/2008-08-15" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Liebe <a href="http://blogsurdum.de/" target="_blank">Blogsurdler</a>,</p>
<p>aber gerne machen kommen wir eurem Wunsch entgegen und betreiben in Zukunft Auftragsbewerbung per Trackback für Euch!</p>
<p>Ruft doch einfach an: 09544-982658</p>
<p>oder per mail: jochen.gottwald@better-merchandising.de</p>
<p>Grüße,</p>
<p>Jochen</p>
<p align="right"><font color="#008000"><a href="http://www.better-dressed.com/blog">&gt;&gt;Startseite&lt;&lt;               </a>            <a href="http://www.better-dressed.com">&gt;&gt;Shop&lt;&lt;</a></font></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.better-dressed.com/blog/weltneuheit-better-merchandising-betreibt-erste-auftragsbewerbung-per-trackback/2008-08-15/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

