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	<title>better - bio, fair und nachhaltig &#187; bessere Texte</title>
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	<description>The Fashion rEvolution - ecowear - faire Mode - Biobaumwolle - gutes Gewissen</description>
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		<title>Nation of Rebels</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 08:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TweetShareZwar schon etwas älter, aber nicht minder interessant und vielleicht aktueller denn je: Heutiger Buch-Tipp: “Nation of Rebels” der kanadischen Philosophieprofessoren Heath und Potter.
In dem Buch geht es um die Entwicklung von Lohas. Das schöne Kunstwort &#8220;Lohas&#8221; drückt nämlich, neben seiner wörtlichen Bedeutung als Lifestyle of Health and Sustainability, vor allem die gefühlte Macht der <a href="http://www.better-dressed.com/blog/nation-of-rebels/2009-09-25"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/nation-of-rebels/2009-09-25">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/nation-of-rebels/2009-09-25" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Zwar schon etwas älter, aber nicht minder interessant und vielleicht aktueller denn je: Heutiger Buch-Tipp: <a href="http://www.powells.com/cgi-bin/biblio?isbn=006074586x" target="_blank" class="broken_link">“Nation of Rebels”</a> der kanadischen Philosophieprofessoren Heath und Potter.</p>
<p>In dem Buch geht es um die Entwicklung von Lohas. Das schöne Kunstwort &#8220;Lohas&#8221; drückt nämlich, neben seiner wörtlichen Bedeutung als Lifestyle of Health and Sustainability, vor allem die gefühlte Macht der neuen Verbraucher, ihre Kaufkraft dafür einzusetzen, die globalisierte Marktwirtschaft auf einen nachhaltigen, einen grünen, einen sozialen Pfad zu lenken:</p>
<p>&#8220;Konsum (strategischer)&#8221; &#8211; scheint heute alles zu können, alles zu dürfen und nichts mehr zu vermissen. Vom Trippelschritt zum Hürdensprint, vom Schmetterling zum Orkan&#8230; das Selbstvertrauen der neuen Ökogemeinde scheint&#8230;Wo ich gerade genauer drüber nachdenke und bevor ich mich dabei noch weiter sprachlich verrenke, <a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2008/02/20/i-hate-my-self-i-want-to-buy/" target="_blank">hier schreibt es Einer eh 1000mal besser</a> (und kürzer).</p>
<p>Nochmal kurz zusammengefasst: Privater-ethischer Konsum ist toll, wird es aber alleine nicht richten können! Nur gemeinsam sind wir stark. Alle für Einen und Einer für Alle !!! bzw umgekehrt? Anyway <img src='http://www.better-dressed.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.lohas.de/content/view/929/83/" target="_blank" class="broken_link"><br />
vgl. www.lohas.de &#8220;LOHAS &#8211; Krise oder Chance&#8221; </a></a></p>
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		<title>Sweatshopproduktion Thema bei Maybrit Illner &#8211; aber ist das genug?</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 23:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TweetShareEs rummst echt gewaltig im Karton &#38; das ist gut so. Erst erwischt es H&#38;M, dann sind kik und Lidl unter Beschuss und während ich diese Zeilen schreibe, diskutiert man fleißig bei Maybrit Illner über den Preis, den Menschen in anderen Teilen der Welt für unsere Kleidung bezahlen müssen. Auslöser sind zwei Näherinnen aus Bangladesh, <a href="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshopproduktion-thema-bei-maybrit-illner-aber-ist-das-genug/2008-12-05" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Es rummst echt gewaltig im Karton &amp; das ist gut so. Erst erwischt es <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=206/" target="_blank">H&amp;M</a>, dann sind <a title="Ein Leben zum Schnäppchenpreis" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/352/449083/text/" target="_blank">kik</a> und <a title="Kirsten Brodde - grüne Mode" href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=220" target="_blank">Lidl</a> unter Beschuss und während ich diese Zeilen schreibe, diskutiert man fleißig bei Maybrit Illner über den Preis, den Menschen in anderen Teilen der Welt für unsere Kleidung bezahlen müssen. Auslöser sind zwei Näherinnen aus Bangladesh, die seit einiger Zeit zusammen mit der Clean Clothes Campaign medienwirksam auf das schäbige Gebaren nahezu aller Textilhersteller und -händler hinweisen.</p>
<p>Eigentlich müsste ich ja auch vor dem Fernseher sitzen und mir den Rest der Sendung geben, doch der scheinheilige Auftritt von Rudolf Wöhrl hat mir derart die Galle in die Augen getrieben, dass ich mal doch lieber schreibe, bevor ich platze. Laut Herrn Wöhrl sind es mal wieder Politik und Konsument, die den Karren aus dem Dreck ziehen sollen, der Handel kann das natürlich nicht leisten. Dieser brillianten Analyse stellt der Mann auch gleich seine noch brillianteren Rechenkünste entgegen: den doppelten Preis würden faire Produkte im Handel dann kosten und dazu ist der Konsument eben nicht bereit. Aha! Wenn die Näherin in der Konfektion also 10 Cent pro Hose mehr bekommt, steigt der Preis einer Hose bei Wöhrl demnach von 100 auf 200 Euro. Kein Wunder, dass der Mensch so reich geworden ist&#8230; bei dieser Margenerwartung.</p>
<p><span id="more-454"></span></p>
<p>Wie er jedoch so groß geworden ist, ohne den Markt, der ihn füttert, auch nur annähernd zu kennen? Es ist mir ein Rätsel. Entweder er hatte verdammtes Glück oder er spielt angesichts des steigenden öffentlichen Drucks einfach nur den Ahnungslosen und hofft, dass schon keiner das Ablenkungsmanöver durchschaut.</p>
<p>Ich muss Herrn Wöhrl leider enttäuschen. Es ist Aufgabe des Handels. Der dumme, desinformierte und ignorante Konsument ist genauso eine Erfindung der Markenhersteller und des Handels, wie der angeblich nach Big Brother und Dschungelcamp gierende Quotenzuschauer eine Erfindung des marktforschenden Fernsehens ist. Wer den ganzen Tag nur Sch*** vorgesetzt bekommt, frisst auch Sch***, weil er ganz einfach keine andere Wahl hat und irgendwann fängt er an, nach der Sch*** zu schreien wie ein Junkie, weil ihm alles andere zu fad schmeckt. Aber gut, ich schweife ab und bin ja auch nicht der junge heißsporige M.R.R. dem das desillusioniert alternde TV-Wrack Gottschalk erst in einer extra Sendung die Zwänge und Notwendigkeiten einer idiokratisierten Marktnachfrage erklären muss. Die Self-fulfilling prophecy des Hartz4-Käufer orientierten Kapitalismus weist den Weg nach unten: Qualität runter, Preise runter&#8230; irgendwie wird der anspruchslos geizige Kunde schon zu bedienen sein. &#8220;So isses eben!&#8221;</p>
<p>In wem sich nun heftiger Widerspruch meldet, der hat völlig recht. So isses eben nicht! Genauso, wie der Fernsehzuschauer, der lange genug sucht, anspruchsvolle Sendungen findet, findet der sozial- und umweltethisch anspruchsvolle Konsument Firmen, die ihn bedienen können. Man muss sich schon schwer wundern, warum Frau Illner keinen einzigen dieser Unternehmer eingeladen hat, der Herrn Wöhrl jedes einzelne seiner schlicht falschen und an den Haaren herbeigezogenen Argumente mühelos hätte um die Ohren hauen können. Stattdessen sitzen im Studio nur ein paar Politiker und die Clean Clothes Campaign. Nichts gegen die CCC aber so entsteht in der Öffentlichkeit der Eindruck, es gäbe als Gegenbewegung zum Raubtierkapitalismus nur eine motzende Zivilbevölkerung.</p>
<p>Eine solche Aufarbeitung wird diesem brisanten Thema bei Weitem nicht gerecht, denn es geht um weit mehr, als nur die Näherinnen fair zu bezahlen. Die textile Kette ist lang und an allen Ecken und Enden findet man Leichen. Dass sie so lang ist, hat aber auch ihre Vorteile, denn aus unternehmerischer Sicht gibt es damit auch an allen Ecken und Enden Möglichkeiten Kosten anders einzusparen, als über den Lohn. Ein nachhaltiger Unternehmer lässt seine Produkte eben nicht auf vier verschiedenen Kontinenten zusammenbasteln, sondern sucht sich einen Lieferanten, der das alles vor Ort kann. Der 11% Anteil von Transport und Zöllen, den die CCC für eine Jeans errechnet hat, lässt sich auf diese Weise schon einmal auf gut 4% senken. Ganz nebenbei hat dieses Prozedere den Vorteil, dass man seinen Lieferanten relativ transparent halten kann und das bereits vor einer Kontrolle von Außen. Kosten einsparend ist auch die kontrolliert biologische Landwirtschaft. Dünger, Pestizide und Insektizide reißen Riesenlöcher in die Geldbeutel der Baumwollbauern und die Situation wird jährlich schlimmer. Kein Wunder also, dass mittlerweile mehr Kinder auf den Feldern schuften als je zuvor. Um auch hier einmal unsere eigene Bilanz dem Rechenbeispiel der CCC entgegenzuhalten: durch den Verzicht auf Pestizide und Insektizide ist es uns möglich den Anteil der Rohstoff-, Material- und Instanthaltungskosten an einem T-Shirt um 0,5% zu senken und das obwohl Biobaumwolle auf dem Markt wesentlich teurer verkauft wird und obwohl die Bauern fair entlohnt werden und deshalb keine Kinder auf die Felder schicken müssen.</p>
<p>Wir haben uns schon zu einer frühen Phase unseres jungen Unternehmens den Spaß gemacht und haben unsere eigene Lieferkette gegen die Musterjeans der CCC aufgerechnet. Die CCC kommt auf diese Generalisierung:</p>
<p>Kostenverteilung einer Markenjeans im Handel:</p>
<p>Handel: 50%<br />
Hersteller: 25%<br />
Material- und Instandhaltungskosten: 13%<br />
Transport und Zölle: 11%<br />
<strong>Lohnkosten: 1%</strong></p>
<p>Wir kommen für unsere biofairen T-Shirts auf:</p>
<p>Handel: 50%<br />
Hersteller: 25%<br />
Material- und Instandhaltungskosten 12,5%<br />
Transport- und Zölle: 4%<strong><br />
Lohnkosten 7%</strong><br />
Zertifizierung und Kontrolle: 1,5%</p>
<p>Zugegeben, die Werte sind stark vereinfacht und es entsteht der Eindruck, als würden die gesunkenen Transportkosten eins zu eins durch die höheren Löhne substituiert. Ganz so einfach ist es natürlich nicht und es spielen noch einige andere Faktoren mit hinein. Z.B. dass sich die Lohnkosten auf die gesamte Kette verteilen, was in der gegenwärtigen Diskussion meist vollständig ausgeblendet ist. In einer Jeans oder einem T-Shirt steckt schon vor der Konfektion jede Menge Arbeit drin, deshalb ist es ja so wichtig, auf die gesamte Kette zu achten. Auch bei dem Verhältnis Hersteller zu Händler handelt es sich um Mittelwerte. Ein Händler, der häufig hohe Mengen abnimmt, bekommt natürlich bessere Preise und umgekehrt. Außerdem arbeiten wir in unseren Hauptsegmenten Merchandising und Produktion für Fremdfirmen sowieso mit ganz anderen, viel geringeren Margen. Aber ich meine, dass unser Beispiel ganz gut beweist, dass es auch anders funktioniert und das man es mit relativ einfachen Mitteln schaffen kann, den Anteil der Lohnkosten zu heben, ohne die Mehrkosten unmittelbar an den Verbraucher weitergeben zu müssen.</p>
<p>Dem Kritiker sei hier gleich gesagt: Ja, die Musterrechnung der CCC stimmt im Großen und Ganzen und lässt sich problemlos generalisieren! Sie als Unsinn und ungültig vom Tisch zu wischen, wie es Rudolf Wöhrl gestern getan hat, ist nicht nur fachlich falsch, sondern auch ökonomisch unsittlich. Jeder qualifizierte Unternehmer sollte sich für seine Kostenfaktoren interessieren, schließlich will man sein Unternehmen doch optimieren. Die Reaktion  von Herrn Wöhrl zeigt in gewissem Sinne sehr deutlich die Misere deutscher Textileinzelhändler auf: unbedarft, desinformiert, ignorant und nur auf den eigenen Vorteil bedacht werden sie von den Discountern und Direktvertrieben geradezu überrannt. Und die wollen die Verantwortung wirklich auf Politik und Konsumenten abwälzen?</p>
<p>Nein Herr Wöhrl, es ist Sache des Einzelhandels, faire und biologische Produkte an den Mann zu bringen. Denn eines gilt in der Wirtschaft immer: &#8220;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!&#8221;</p>
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		<title>Sweatshops &#8211; Moderne Sklaverei?!</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-moderne-sklaverei/2008-11-22</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 10:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TweetShareNachdem wir vor ein paar Tagen Benjamin Powells vielbeachtete Verteidigung der Sweatshopproduktion verlinkt und auf uns haben wirken lassen, wird es aber nun wirklich Zeit, Powells soziopolitisch kontextloser Statistik den Spiegel der Realität entgegenzuhalten.
Es mag sein, dass in Powells lateinamerikanischer Untersuchungsgruppe die Sweatshoplöhne deutlich über den Durchschnittslöhnen liegen. Die Erkenntnis, die hinter dieser Beobachtung steht <a href="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-moderne-sklaverei/2008-11-22"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-moderne-sklaverei/2008-11-22">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-moderne-sklaverei/2008-11-22" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Nachdem wir vor ein paar Tagen Benjamin Powells vielbeachtete Verteidigung der Sweatshopproduktion <a title="In Defense of Sweatshops" href="http://www.better-dressed.com/blog/?p=353" target="_blank">verlinkt</a> und auf uns haben wirken lassen, wird es aber nun wirklich Zeit, Powells soziopolitisch kontextloser Statistik den Spiegel der Realität entgegenzuhalten.</p>
<p>Es mag sein, dass in Powells lateinamerikanischer Untersuchungsgruppe die Sweatshoplöhne deutlich über den Durchschnittslöhnen liegen. Die Erkenntnis, die hinter dieser Beobachtung steht ist auch nicht besonders schwer: niemand arbeitet für weniger als er zum Überleben braucht, außer er wird dazu gezwungen. Und natürlich sind Menschen bereit, ihren Wohnort zu verlassen und für einen höheren Lohn zu schwitzen und zu leiden, wenn Sie damit der Familie zuhause helfen können. Aus einseitig wirtschaftsliberaler Sicht lässt sich das sogar als Fortschritt ansehen, aus philantropischer Sicht zum Teil auch akzeptieren.</p>
<p><span id="more-376"></span></p>
<p>Das Problem ist nur: Lateinamerika ist nicht die Welt! Ordnet man die gefundenen Daten nach Regionen, wird sehr schnell deutlich, dass es z.B. in Südasien ganz anders aussieht. Hier erreicht man mit einer 70h-Woche nur knapp mehr als den nationalen Durchschnitt. In Bangladesh und Indonesien liegt man bei den gesetzlich vorgeschriebenen 40h pro Woche deutlich unterhalb der gesetzlichen Mindestlöhne, die in diesen beiden Ländern ohnehin schon unterhalb der Armutsgrenze liegen. In diesen beiden Ländern die Familie allein durch den Sweatshoplohn zu versorgen gleicht der Quadratur des Kreises. Um zu überleben muss hier die ganze Familie arbeiten, inklusive der Kinder.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>- Sweatshops in Südamerika können u.U. einen Fortschritt darstellen und Chancen für einen engagierten und fleißigen Arbeiter bieten.<br />
- Sweatshops in Südasien führen bei allem Fleiß zur Verarmung der Arbeiter und letztendlich auch zum Auftreten ausbeuterischer Kinderarbeit!</p>
<p>Die kulturelle Kontextblindheit ist nicht der einzige Schwachpunkt von Powell&#8217;s Ansatz. Ein weiterer ist die vollkommene Ausblendung des informellen Sektors. Powell beachtet nur legale Arbeit. Nach Angaben der IAO arbeiten jedoch in der Textilindustrie weltweit nur ca. 10-20% der Beschäftigten legal, etwa 26,5 Millionen. Die Zahl der informell Beschäftigten wird auf 132-265 Millionen mit einem Frauenanteil von 80-90% geschätzt. Zu glauben, dass diese auch nur annähernd ähnliche Löhne bekommen wie die offiziell Beschäftigten, ist, mit Verlaub, naiv. Und zu glauben, dass Markenjeans und T-Shirts nur von offiziell Beschäftigten hergestellt werden, ebenso.</p>
<p>Zudem sind informelle Beschäftigung, Sklavenarbeit, Zwangsarbeit und Leibeigenschaft in Südasien nicht unbedingt nur der Rückhall, bzw. die letzten Übrigbleibsel eines Jahrhunderte alten Feudalsystems, sondern &#8211; so paradox es klingt &#8211; Folge der gesellschaftlichen Modernisierung. Die wirklichen Probleme der Landbevölkerung begannen Ende des 19. Jahrhunderts, als die britische Landreform das alteingessene <a title="Zamindar system" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zamindar" target="_blank">Zamindari-System</a> formal beendete, denn die abgeschaffte Leibeigenschaft lebte im indischen Kreditvergabewesen weiter. Die eigenen Kinder, sei es als <a title="The Children behind our cotton" href="http://grass-routes.org/blog/the-children-behind-our-cotton-report-on-child-labour-by-the-environmental-justice-foundation.html" target="_blank" class="broken_link">Arbeitskraft</a> oder einfach nur als Ware, als Kreditsicherheit zu verpfänden wurde für viele Bauern und Landbewohner die einzige Chance die schützende und verteilende Hand des Zamindars zu ersetzen. Und das hat wenig mit kultureller Rückständigkeit, sondern vielmehr mit Not zu tun. Not macht erfinderisch!</p>
<p>Die Zamindari von heute sind die großen Agrar- und Saatgutmultis. Bei Ihnen ist die südasiatische Landbevölkerung bis über die Halskrause verschuldet und arbeitet auf den Feldern für weniger als Nichts: der Schuldenabbau kann in den meisten Fällen nicht einmal annähernd die Kosten des neuen Kredits für Saatgut, Pestizide und Dünger decken. Doch im Gegensatz zu den früheren Großgrundbesitzern, die den Wert ihrer Landbesteller noch kannten, zeigen sich die modernen Sklavenhalter unbarmherzig. Gentechnik, Patente, Terminatorsaatgut&#8230; alles Mittel, um den verarmten Bauern auch noch die letzte Chance zu nehmen, der Verschuldungsspirale jemals zu entkommen.</p>
<p>Die Folgen dieser Gier sind katastrophal! Noch nie in der gesamten Menschheitsgeschichte war Sklavenhaltung so billig wie heute. <a title="Slavery 101 - der Film" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=30093151" target="_blank">Durchschnittlich 70 Euro kostet ein Mensch auf dem Schwarzmarkt</a>. Das ist bereinigt etwa <strong>ein Fünfhundertstel</strong> des Weltmarktpreises von 1850. Professionelle Schlepperbanden durchforsten in Südasien die Dörfer, erzählen von den unglaublichen Zukunftschancen, die das Kind in der Stadt hätte und versprechen den verzweifelten Eltern regelmäßige Zahlungen. Auch wenn einem das Verständnis für das individuelle Handeln der Eltern fehlt, man kann ihnen kaum einen Vorwurf machen. 70 Euro sind in Südasien ein guter Preis für eine bessere Zukunft. Auch wir schicken unsere Kinder fort auf Musik- oder Sportschulen, Internate&#8230; Es erübrigt sich dabei das &#8220;Ja aber&#8230;&#8221;, das Messen von Talent, das Vergleichen von Ausbildungschancen zwischen Erster und Dritter Welt. Verzichtet man auf die Betrachtung von Relationen und setzt das Handeln der Eltern absolut, bleibt nur noch die Erkenntnis, dass diese Eltern derselben Motivation folgen wie auch wir: der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.</p>
<p>Im Gegensatz zu uns sehen diese Eltern ihre Kinder jedoch in der Regel nie wieder. Sie verschwinden als kostenlose Arbeitskräfte in Steinbrüchen und Minen, in Teppichknüpfereien oder Textilmanufakturen. Sweatshops eben. Bei 27 Millionen geschätzten Sklaven weltweit bringt es allein Südasien auf <a title="Free the Slaves" href="http://www.freetheslaves.net/Page.aspx?pid=375" target="_blank" class="broken_link">18 Millionen</a>. Sie hauen dort unsere Grab- und Pflastersteine, knüpfen unsere Teppiche und nähen unsere Kleidung. Diese Kinder sollten Kathy Lee Gifford ganz bestimmt nicht auffordern, &#8220;nicht um sie zu weinen&#8221;, wie es Powell zu zynisch von den honduranischen Kindern verlangt.</p>
<p>Folgt man schließlich angesichts dieser Situation Powells perfider Nullsummenlogik, müsste man schließen, dass bei steigenden Löhnen in den Sweatshops auch die Zahl der Sklaven zwingend steigen müsste, da die gut bezahlten, legalen Arbeiter die nicht qualifizierten Billiglöhner in die Arbeitslosigkeit, bzw. die informelle Beschäftigung verdrängen würden. Der dritte und zudem wichtigste Fehler in Powells Analyse, denn die Realität hat zumindest in Südasien die Gültigkeit dieser Annahme bereits widerlegt: die Sklaverei ist mehr als nur partiell eine Folge der Billiglöhne. Seine statistische Beweisführung schwebt nunmehr vollständig in der Luft:</p>
<p>bezugslos, zweideutig und letztendlich überflüssig!</p>
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		<title>Sweatshops sind doch voll ok!</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-sind-doch-voll-ok/2008-11-17</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 22:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TweetShare Das darf man nur bloß nicht zu laut sagen…Benjamin Powell tut es in seinem Artikel „In Defense of Sweatshops“ trotzdem. Einfach mal auf sich wirken lassen.
In Defense of Sweatshops
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-sind-doch-voll-ok/2008-11-17">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/sweatshops-sind-doch-voll-ok/2008-11-17" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p class="MsoNormal" style="justify;"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--> <span style="Calibri;">Das darf man nur bloß nicht zu laut sagen…Benjamin Powell tut es in seinem Artikel „In Defense of Sweatshops“ trotzdem. Einfach mal auf sich wirken lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><a href="http://www.better-dressed.com/blog/wp-content/uploads/2008/11/in-defense-of-sweatshops.pdf">In Defense of Sweatshops</a></p>
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		<title>kbA &#8211; ein Lifestyle für Überflussgesellschaften&#8230;</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/kba-ein-lifestyle-fur-uberschussgesellschaften/2008-11-03</link>
		<comments>http://www.better-dressed.com/blog/kba-ein-lifestyle-fur-uberschussgesellschaften/2008-11-03#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 07:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[bessere Texte]]></category>
		<category><![CDATA[biologischer Anbau und seine Feinde]]></category>
		<category><![CDATA[lobbyistisches Säbelrasseln]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetShare&#8230;sagt zumindest Sir David King, britischer Wissenschaftsoberhäuptling, was auch immer das sein soll. Plato auf Diogenes&#8217; Fass, der die Bild liest?
Ganz egal! Abgesehen davon, dass wohl eher der Konsum statt der Anbau von Bioprodukten Lifestyle ist, scheint sich der Wissenschaftsweise, der im kontrolliert biologischen Anbau eine Ausbeutung des afrikanischen Kontinents durch Europa erkennt, deutlich zu <a href="http://www.better-dressed.com/blog/kba-ein-lifestyle-fur-uberschussgesellschaften/2008-11-03"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/kba-ein-lifestyle-fur-uberschussgesellschaften/2008-11-03">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/kba-ein-lifestyle-fur-uberschussgesellschaften/2008-11-03" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>&#8230;sagt zumindest Sir David King, britischer Wissenschaftsoberhäuptling, was auch immer das sein soll. Plato auf Diogenes&#8217; Fass, der die Bild liest?</p>
<p>Ganz egal! Abgesehen davon, dass wohl eher der Konsum statt der Anbau von Bioprodukten Lifestyle ist, scheint sich der Wissenschaftsweise, der im kontrolliert biologischen Anbau eine Ausbeutung des afrikanischen Kontinents durch Europa erkennt, deutlich zu irren. Kann man zumindest <a href="http://www.independent.co.uk/news/world/africa/organic-farming-could-feed-africa-968641.html" target="_blank" class="broken_link">hier</a> nachlesen.</p>
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		<title>Klimaschutz bringt doch nix! Oder?</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/klimaschutz-bringt-doch-nix-oder/2008-10-14</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 09:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Noch mehr grüne Themen]]></category>
		<category><![CDATA[bessere Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Kemfert]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetShareZynisch betrachtet schaufeln wir uns jeden Tag unser eigenes Grab mit unserem Verhalten. Es ist also aussichtslos. Also schmeißen wir mal das ganze Gerede über Nachhaltigkeit und Umweltschutz über Bord und kaufen weiterhin Pestizidpaprika, fahren die 3 Meter zum Supermarkt mit dem Auto und fliegen nur noch in den Urlaub. Endlich befreit!
Nee nee, nicht so <a href="http://www.better-dressed.com/blog/klimaschutz-bringt-doch-nix-oder/2008-10-14"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/klimaschutz-bringt-doch-nix-oder/2008-10-14">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/klimaschutz-bringt-doch-nix-oder/2008-10-14" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Zynisch betrachtet schaufeln wir uns jeden Tag unser eigenes Grab mit unserem Verhalten. Es ist also aussichtslos. Also schmeißen wir mal das ganze Gerede über Nachhaltigkeit und Umweltschutz über Bord und kaufen weiterhin Pestizidpaprika, fahren die 3 Meter zum Supermarkt mit dem Auto und fliegen nur noch in den Urlaub. Endlich befreit!<br />
Nee nee, nicht so schnell. In dem Buch &#8220;Die andere Klima-Zukunft: Innovation statt Depression&#8221; von Claudia Kemfert beschreibt die Autorin das Potenzial des Klimawandels als Wirtschaftmotor. Zusätzlich gibt sie Anregungen, was Politik, Wirtschaft und Verbraucher tun können, um die Gräber wieder zuzuschaufeln.<br />
Den hardcore Zyniker wird dieses Buch vielleicht nicht überzeugen und Gedanken anregen wie &#8220;Jetzt solln wir aus der Misere also auch noch Geld machen!&#8221;, aber eingefahrene Diskussionen mit neuen Impulsen anregen schafft dieses Buch mit Sicherheit!</p>
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		<title>The Transition Handbook</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/the-transition-handbook/2008-10-13</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 10:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[bessere Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetSharePeak Oil, Climate Change, Resilience, non-traditional security&#8230;
&#8230; alles böhmische Dörfer?
Dann aber schnell reinlesen in Rob Hopkins&#8217; wichtiges Werk &#8220;The Transition Handbook&#8220;. Wer Papier sparen will, nimmt sich die kostenlose Wiki-Version vor, die laufend überarbeitet wird.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/the-transition-handbook/2008-10-13">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/the-transition-handbook/2008-10-13" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Peak Oil, Climate Change, Resilience, non-traditional security&#8230;</p>
<p>&#8230; alles böhmische Dörfer?</p>
<p>Dann aber schnell reinlesen in Rob Hopkins&#8217; wichtiges Werk &#8220;<a title="Rob Hopkins - The Transition Handbook" href="http://transitionculture.org/shop/the-transition-handbook/" target="_blank">The Transition Handbook</a>&#8220;. Wer Papier sparen will, nimmt sich die <a title="The Transition Handbook, free editable version" href="http://www.appropedia.org/The_Transition_Handbook" target="_self" class="broken_link">kostenlose Wiki-Version</a> vor, die laufend überarbeitet wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf den grünen (Baumwoll)Zweig</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/auf-den-grunen-baumwollzweig/2008-09-11</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 12:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[bessere Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Agrar]]></category>
		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetShare&#8230;werden leider einige Entwicklungsländer nicht kommen. Dass Agrarsubventionen in reichen Industrienationen keine gute Erfindung für den Süden sind , ist kein Geheimnis. In dem Text &#8220;Baumwolle im Norden verschärft die Armut im Süden&#8221; geht die Autorin Alexandra Burmann von germanwatch genauer auf das Thema ein und deckt Ungerechtigkeiten auf, die schockieren. Kleines Beispiel gefällig? Die <a href="http://www.better-dressed.com/blog/auf-den-grunen-baumwollzweig/2008-09-11"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/auf-den-grunen-baumwollzweig/2008-09-11">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/auf-den-grunen-baumwollzweig/2008-09-11" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>&#8230;werden leider einige Entwicklungsländer nicht kommen. Dass Agrarsubventionen in reichen Industrienationen keine gute Erfindung für den Süden sind , ist kein Geheimnis. In dem Text &#8220;Baumwolle im Norden verschärft die Armut im Süden&#8221; geht die Autorin Alexandra Burmann von <a title="germanwatch" href="http://www.germanwatch.org" target="_blank">germanwatch </a>genauer auf das Thema ein und deckt Ungerechtigkeiten auf, die schockieren. Kleines Beispiel gefällig? Die 2001/2002 in den USA gezahlten Baumwollsubventionen lassen den Preis pro Kilo um 22 Cent fallen. Kein Wunder, dass kleine Baumwollnationen wie Mali bei so einer Preisdrückerei nicht mithalten können.</p>
<p>Weiterlesen könnt Ihr hier <a title="Baumwolle Subventionen" href="http://www.germanwatch.org/tw/dk-bwoll.pdf" target="_blank" class="broken_link">&#8220;Baumwollanbau im Norden verschärft die Armut im Süden&#8221; A. Burmann</a></p>
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		<title>Bessere Texte 1: &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Biologische Schädlingsbekämpfung</title>
		<link>http://www.better-dressed.com/blog/biologische-schadlingsbekampfung/2008-08-06</link>
		<comments>http://www.better-dressed.com/blog/biologische-schadlingsbekampfung/2008-08-06#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 05:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleine Schritte - Grosse Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[bessere Texte]]></category>
		<category><![CDATA[biologische Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltliteratur]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetShareWir alle brauchen Gedankenfutter für die biofaire rEvolution. Deshalb gibt es bei uns ab heute wöchentlich eine unkommentierte Artikelsammlung zu einem bestimmten Themenbereich. Das gesamte Literaturverzeichnis findet Ihr dann immer unter der Kategorie &#8220;bessere Texte&#8221;. Und wer selbst Literaturtipps hat: ab damit in die Kommentare. Viel Spaß beim Schmökern!
Florianne Koechlin: Biologische Schädlingskontrolle: Eine Chance für <a href="http://www.better-dressed.com/blog/biologische-schadlingsbekampfung/2008-08-06"> [...weiterlesen]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="socialize-in-content" style="float:left;"><div class="socialize-in-button-left"><a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="betterdressed" data-url="http://www.better-dressed.com/blog/biologische-schadlingsbekampfung/2008-08-06">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div><div class="socialize-in-button-left"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.better-dressed.com/blog/biologische-schadlingsbekampfung/2008-08-06" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Share</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script></div></div><p>Wir alle brauchen Gedankenfutter für die biofaire rEvolution. Deshalb gibt es bei uns ab heute wöchentlich eine unkommentierte Artikelsammlung zu einem bestimmten Themenbereich. Das gesamte Literaturverzeichnis findet Ihr dann immer unter der Kategorie &#8220;bessere Texte&#8221;. Und wer selbst Literaturtipps hat: ab damit in die Kommentare. Viel Spaß beim Schmökern!</p>
<p>Florianne Koechlin: <a href="http://www.blauen-institut.ch/tx_blu/tp/tpf/f_icipe.pdf" target="_blank" class="broken_link"><em>Biologische Schädlingskontrolle: Eine Chance für Afrika</em></a><br />
Florianne Koechlin: <a href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/greenpeace_pflanzenforschung.pdf" target="_blank" class="broken_link"><em>Marienkäfer gegen Hungersnot</em></a><br />
Hans Herren: <em><a href="http://www.rsc.org/ej/PO/2001/b108608c.pdf" target="_blank" class="broken_link">The International Center of Insect Physiology and Ecology (ICIPE)</a><br />
</a></em>Miguel Altieri, Clara Nicholls: <a href="http://www.agroeco.org/doc/agroecology-engl-PNUMA.pdf" target="_blank"><em>Agroecology and the Search for a Truly Sustainable Agriculture</em></a></p>
<p align="right"><font color="#008000"><a href="http://www.better-dressed.com/blog">&gt;&gt;Startseite&lt;&lt;               </a>            <a href="http://www.better-dressed.com">&gt;&gt;Shop&lt;&lt;</a></font></p>
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